Remagen. Die Freie Bürgerliste der Gesamtstadt Remagen (FBL) e.V. begrüßt die positiven Entwicklungen bei der Einführung von Künstlicher Intelligenz (KI) und der weiteren Digitalisierung innerhalb der Stadtverwaltung Remagen. Die FBL hat das Thema bereits frühzeitig auf die politische Agenda gesetzt, wichtige Impulse gegeben und die Verwaltung immer wieder dazu ermutigt, die Chancen moderner Technologien aktiv zu nutzen.
Zuletzt hat die FBL in der Haupt und Finanzausschuss-Sitzung vom 10. Juni 2026 einen aktuellen Sachstandsbericht zur KI-Einführung und Digitalisierung angefordert.
Die nun vorgestellten Entwicklungen der Stadt Remagen zeigen, auf welch gutem Weg man ist. Zu den vorgestellten Maßnahmen zählen:
- Durchführung von Einführungs- und Aufbauseminaren zum Thema KI für Beschäftigte der Verwaltung
- Weitere Digitalisierung von Verwaltungsabläufen und Ausbau des papierlosen Arbeitens
- Einführung des digitalen Postversands sowie Digitalisierung von Arbeitsprozessen auf dem Bauhof
- Prüfung automatisierter Prozesse, beispielsweise bei Posteingängen oder Rechnungsverarbeitung
- Einsatz von KI zur Unterstützung bei Schriftverkehr und Protokollentwürfen
- Geplante Einführung von Chatbots für Bürgerinnen und Bürger sowie für Mitarbeitenden der Verwaltung
- Teilnahme am interkommunalen Förderprogramm zur Zusammenarbeit der Kommunen im Kreis Ahrweiler
- Start eines umfassenden Projektes zur KI-Transformation mit Potenzialanalyse, Roadmap und schrittweiser Umsetzung bis 2028.
Die FBL sieht darin eine Bestätigung ihres Engagements. „Künstliche Intelligenz wird die öffentliche Verwaltung nachhaltig verändern. Deshalb werden wir die Entwicklung weiterhin konstruktiv begleiten und regelmäßig nach dem Fortschritt fragen“, erklärt Thomas Nuhn, Fraktionsvorsitzender der FBL im Stadtrat.
Besonders erfreulich sei aus Sicht der FBL, dass die Verwaltung die Chancen der Digitalisierung aktiv aufgreift und konkrete Projekte bereits umgesetzt werden oder sich in Planung befinden. Moderne digitale Werkzeuge werden dazu beitragen, Mitarbeitende zu entlasten, Verwaltungsprozesse effizienter zu gestalten und den Service für Bürgerinnen und Bürger weiter zu verbessern.
